Oktober 2022

Fix und fertig

Der Begriff „Burnout“ steht am Ende einer tragischen Entwicklung und beschreibt einen Zustand des „Ausgebranntseins“, der vollständigen Erschöpfung verbunden mit innerer Leere. Neuesten Schätzungen zufolge soll jeder dritte Erwachsene „ausgebrannt“ sein.

Die Symptome sind außerordentlich vielschichtig und von Person zu Person verschieden. Betroffene können nach dem Arbeitstag kaum mehr abschalten und entspannen. Obwohl müde und kraftlos, findet man keinen Schlaf. Weitere Merkmale sind Schwächegefühle und die starke Anfälligkeit für Infektionen. Der „Ausgebrannte“ ist antriebslos und wenig leistungsfähig. Nach außen hin reagiert er distanziert und abgestumpft – es besteht die Tendenz Mitmenschen unpersönlich zu behandeln und gleichgültig zu reagieren. Er fühlt sich permanent überfordert, nicht selten entstehen Arbeitsunfähigkeit und Depression.

Das Ausbrennen wird durch vielfältigste Ursachen gefördert. Zeitdruck, andauernder Streß, belastende Umweltbedingungen, Schichtarbeit, geringes Anpassungsvermögen sind nur einige der gefährlichen Wegbereiter. Ein typischer Grundstein ist auch die weit verbreitete Doppelbelastung berufstätiger Mütter. Den Einstieg in den Abstieg leisten die Betroffenen tragischerweise meist selbst. Ausgeprägter Ehrgeiz und Idealismus, geringes Selbstwertgefühl und die damit verbundene Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen, sind der Nährboden: „Ich bekomme die Liebe anderer für mein Tun, nicht für das, was ich bin.“ Ziele werden zu hoch gesteckt, Hunger nach Anerkennung und unbändiger Perfektionismus treiben die Betroffenen dazu, die eigenen Möglichkeiten und Grenzen dauernd zu mißachten. Schwäche wird nach außen hin verdrängt. Doch was zunächst als Eigeninitiative und Tatendrang imponierte, wandelt sich zum Leistungszwang. Überstunden werden freiwillig geleistet und jeder Handgriff wird selbst erledigt, man will ja schließlich seinen Ansprüchen genügen. In zunehmendem Maß werden Familienleben  und bisher gern ausgeübte  Hobbies vernachlässigt. Dabei ist sich der Betroffene über den schwelenden Konflikt durchaus im Klaren, trotzdem unternimmt er nichts. Warnsignale des Körpers verhallen, er versucht vielmehr der Erschöpfung fatalerweise durch gesteigerten Einsatz (auch durch vermehrten Sport!) zu entfliehen.  Unweigerlich auftretende Ohnmacht und Hilflosigkeit häufen „negative Punkte auf dem Streßkonto an“, immer häufiger treten Fehler auf. Soziale Kontakte werden stark vernachlässigt, denn der Ausgebrannte empfindet diese als zeitraubend und belastend. Auch alle anderen nichtberuflichen Tätigkeiten erscheinen ihm zunehmend als unbedeutend, er räumt der Arbeit immer mehr Zeit ein. Der Verlust an Lebensqualität schreitet schleichend und unbemerkt voran. Der Betroffene kapselt sich ab und reagiert schließlich Alltäglichem gegenüber aggressiv und intolerant. Die Leistungsfähigkeit nimmt dramatisch ab, starke körperliche Beschwerden beschleunigen den Verfall. Schließlich zieht sich der Leidende endgültig in sich zurück. Seine Umwelt erlebt er als feindlich, verbittert wehrt er Kritik ab, seine Arbeitsleistung beträgt schließlich „Null“, ebenso Flexibilität und Phantasie. Sogar die eigene Person wird nun nicht mehr wahrgenommen. Unter  Panikattacken und massiven Ängsten mündet diese grauenhafte Entwicklung in völliger innerer Leere, in einer mitunter lebensbedrohlichen Depression mit vollständiger emotionaler, körperlicher und geistiger Erschöpfung.

Haben Sie sich, einen Verwandten oder einen Freund wiedererkannt? Es muß nicht soweit kommen, über Vorbeugemaßnahmen und Auswege aus der „Stresshölle“ berichte ich in meinem nächsten Artikel.

Dr. Hans Peter Weinschenck

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