Oktober 2020

Mikrowelle? Nein Danke!

Dr. Hans Peter Weinschenck, Kgl. Priv. Apotheke in Satrup, Mittelangeln

Wer –wie empfohlen- jeden Tag ausreichend Gemüse essen möchte benötigt Zeit dafür. Neben regelmäßiger Rohkost spricht vieles dafür, Gemüse zu garen: Neben dem Abtöten von Bakterien durch die Hitze werden z.B. auch wertvolle Inhaltsstoffe wie Carotinoide aus bissfest gegarten Mohrrüben besser vom Körper aufgenommen. Zudem werden viele Gemüsesorten erst durch das Kochen genießbar.

Angesichts der allgemeinen Zeitnot, der wir uns freiwillig aussetzen, liegt der folgende Gedanke nahe: Mikrowelle auf, Gemüse rein, Tür zu, Knopf drücken....“Pling“, Gemüse fertig. Doch wer hätte das gedacht? Gemüse kann in der Mikrowelle sehr wertvolle, gesundheitsfördernde, krebshemmende Verbindungen (=Antioxidantien) verlieren. Wird Gemüse dagegen auf übliche Weise im Kochtopf gegart, bleiben die nützlichen Stoffe zumindest teilweise im Kochwasser erhalten.

Untersuchungen spanischer Wissenschaftler haben gezeigt, dass z.B. Brokkoli bei der Zubereitung in der Mikrowelle etwa 85 Prozent seiner wichtigsten Antioxidantien verliert. Gart man das Gemüse hingegen im Wasserdampf, sind es nur etwa sechs Prozent. Auch nach Jahrzehnten intensiver Forschung ist das letzte Wort zur Unbedenklichkeit von Mikrowellen gegenüber Lebensmitteln nicht gesprochen. Insebsondere Menschen mit Elektrosensibilität sollten sich über die nicht ganz unerhebliche Leckstrahlung von in Betrieb befindlichen Mikrowellengeräten im Klaren sein.

Damit Theorie und Praxis Tag für Tag auf gesunde Weise schnell und einfach zueinander finden hier mein Tipp: Wer einmal Gemüse, Reis oder Kartoffeln aus dem Dampfgarer essen durfte, dem kommt nichts anderes mehr auf den Teller. Neben den Dämpfeinsätzen für den Kochtopf (sehr brauchbar: von Schulte Ufer aus Edelstahl – für kleines Geld bei unserem Landkaufhaus zu haben) gibt es inzwischen einfache, aber sehr effektive Dampfgarer (z.B. Braun Multi Gourmet) schon für unter 100 Euro. Wer ein hochwertiges Einbaugerät aus Edelstahl wünscht, zahlt etwa 700 Euro und mehr. Anders als bei den preisgünstigen Geräten kommt der heiße Dampf hier nicht mit Kunststoff in Berührung. Ferner haben die teureren Geräte eine größere Kapazität und sind computergesteuert. Für alle Dampfgarer gilt jedoch: das Gemüse, Reis, Kartoffeln schmecken einfach sagenhaft, es kocht nichts mehr über, nichts brennt an, es werden keine Töpfe verschmutzt (einfach perfekt für Singles und Kochmuffel!), nichts verkocht mehr - die Zubereitung geschieht automatisch, man kann sich währenddessen anderen Dingen widmen, braucht nicht am Herd Wache zu stehen und am Ende schaltet sich das Gerät sogar von selbst ab. Dampfgaren dürfte im Vergleich zur konventionellen Garmethode zudem deutlich an Energie einsparen. In Sachen Hygiene ist der Dampfgarer im Vergleich zur Mikrowelle aufgrund seiner längeren Garzeit und der sehr gleichmäßigen Erhitzung Spitzenreiter: denn wer es eilig hat und in der Mikrowelle zu kurz erhitzt, tötet ggf. gefährliche Krankheitserreger z.B. in Tiefkühlkost nicht vollständig ab. Allerdings sollte auch ein Dampfgarer nach Gebrauch stets vollständig abgetrocknet werden.

Neben anderen Garmethoden bieten Dampfdruck-Kochtöpfe prinzipiell die gleichen Vorteile, allerdings ist hier die Zeitspanne zwischen bissfestem, vitaminreichem Gemüse und unansehnlich Zerkochtem bedeutend kürzer.

Allzuoft scheitert der gute Vorsatz, jeden Tag reichlich Gemüse zu essen, an  der Frage: Wie und womit mache ich es?  Mit Hilfe eines Dampfgarers kann das Ziel – drei Portionen Gemüse pro Tag (Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung) – sehr viel leichter erreicht werden. Denken Sie um, verlassen Sie Ihren gewohnten Trott, denn Gesundheit und Genuß sind kein Widerspruch.

Dr. Hans Peter Weinschenck

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